Warum die Frage „Wie oft reinigen?“ entscheidend ist
In der Praxis zeigen Gespräche mit Facility Managern und Büromietern in Deutschland ein klares Muster:
- Viele Unternehmen reinigen zu selten, weil sie Kosten sparen wollen.
- Viele Unternehmen reinigen zu häufig, weil sie sich an alten Standards orientieren.
Beide Strategien führen zu Problemen: mangelnde Hygiene, sinkende Mitarbeiterzufriedenheit, höhere Kosten oder unnötige Belastung des Budgets.
Der Schlüssel ist ein datenbasierter Reinigungsplan, der den Bürotyp, die Nutzung und die Risikobereiche berücksichtigt.
1. Bürotypen & ihre Reinigungsanforderungen
A) Klassische Großraumbüros (Open Space)
Herausforderung: hohe Nutzung, viele Kontaktflächen, ständige Verschmutzung.
Empfohlene Frequenz:
- Täglich: Müllentsorgung, Sanitärbereiche, Kaffeeküche, Kontaktflächen
- 2–3× pro Woche: Staubsaugen, Böden, Schreibtischflächen (wenn nicht durch Mitarbeiter geregelt)
- Monatlich: Tiefenreinigung, Teppichreinigung, Sonderflächen
Großraumbüros sind die häufigste Quelle für Beschwerden, wenn es um Hygiene geht. Deshalb ist eine tägliche Grundreinigung fast immer notwendig.
B) Kleinere Büros / Einzelbüros
Herausforderung: geringere Nutzung, aber oft weniger Reinigungsdisziplin durch Mitarbeiter.
Empfohlene Frequenz:
- 2–3× pro Woche: Müll, Sanitär, Böden
- Wöchentlich: Staubwischen, Oberflächen
- Monatlich: Tiefenreinigung, Fensterreinigung (siehe auch: https://putziplus.com/en/blog/wann-fenster-putzen-2)
C) Kundenbüros / Empfangsbereiche
Herausforderung: hoher Besucherverkehr, erster Eindruck zählt.
Empfohlene Frequenz:
- Täglich: Eingang, Empfang, Sanitär, Glasflächen
- Wöchentlich: gründliche Bodenreinigung, Polsterpflege
D) Lager- und Technikräume (oft unterschätzt)
Herausforderung: seltene Nutzung, aber starke Verschmutzung.
Empfohlene Frequenz:
- 2× pro Monat: Grundreinigung, Staubentfernung
- Quartalsweise: Tiefenreinigung
2. Die 4 wichtigsten Faktoren für die Reinigungsfrequenz
Die Reinigungshäufigkeit sollte nicht nach Gefühl festgelegt werden, sondern nach diesen Faktoren:
- Nutzungsintensität – Wie viele Menschen sind im Büro aktiv?
- Hygieneanforderungen – Gibt es stark frequentierte Sanitärbereiche oder Küchen?
- Oberflächen & Materialien – Teppich vs. Hartboden, Glasflächen, Polster.
- Unternehmensrisiko – z. B. in Gesundheits- oder Laborumgebungen oder bei häufigen Besuchen.
3. Reinigungsintervalle, die in Verträgen oft fehlen
In vielen Reinigungsverträgen fehlt die konkrete Frequenz für wichtige Bereiche.
Beispiele:
- Fensterreinigung häufig übersehen; siehe
- Sonderflächen wie Polster
- Wochenendreinigung
Ohne klare Frequenzen entstehen Missverständnisse, die zu Zusatzkosten oder Unzufriedenheit führen.
4. Datenbasierte Reinigungspläne: So funktionieren sie
Ein seriöser Reinigungsplan basiert auf Daten und Beobachtung, nicht auf Standardpaketen.
Schritt 1: Büroanalyse
- Anzahl Mitarbeiter
- Nutzungszeiten
- Besucherzahlen
- Hygienebedarf
Schritt 2: Flächenklassifizierung
- Hochfrequenzflächen (Eingang, Küche, Sanitär)
- Mittelfrequenzflächen (Arbeitsplätze, Flure)
- Niedrigfrequenzflächen (Archiv, Lager)
Schritt 3: Reinigungsplan erstellen
- tägliche, wöchentliche und monatliche Aufgaben
- Verantwortlichkeiten
- Qualitätskontrolle
5. Warum „zu wenig reinigen“ teurer ist als gedacht
Unternehmen, die aus Kostengründen zu selten reinigen, riskieren:
- höhere Krankheitsquote (mehr Krankheitstage)
- schlechtere Arbeitsqualität
- sinkende Mitarbeiterzufriedenheit
- negatives Image bei Kunden
In der Praxis sind die Folgekosten häufig deutlich höher als die Einsparungen bei der Reinigung.
6. Warum „zu häufig reinigen“ ebenfalls falsch ist
Ein anderer Fehler ist, zu viel zu reinigen. Das führt zu:
- unnötigen Kosten
- höherem Materialverbrauch
- Verschleiß von Oberflächen
- Umweltbelastung (Chemie, Wasser, Energie)
Ein datenbasierter Plan verhindert diese Verschwendung.
7. Wie seriöse Anbieter bei der Frequenzplanung helfen
Ein guter Anbieter sollte nicht nur reinigen, sondern auch beraten:
- realistische Reinigungsfrequenz
- Anpassung an Bürotyp
- klare Leistungsbeschreibung wie in beschrieben
Wenn Sie eine Büroreinigung suchen, die transparent arbeitet, finden Sie mehr Informationen unter und können direkt buchen:
8. Fazit: Reinigungshäufigkeit ist eine strategische Entscheidung
Die Frage „Wie oft sollte gereinigt werden?“ ist keine reine Kostenfrage. Sie ist eine Betriebs- und Gesundheitsfrage, die über Arbeitsqualität, Mitarbeiterzufriedenheit und Unternehmensimage entscheidet.
Ein datenbasierter Reinigungsplan, der Bürotyp, Nutzung und Risiko berücksichtigt, ist die Grundlage für eine professionelle Büroreinigung – und für zufriedene Mieter.




