Reinigung von A bis Z: Klobürste wechseln, Backofen reinigen, Terrassenreinigung & Kosten im Überblick

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Reinigung von A bis Z

Kurzübersicht: Dieser umfassende Ratgeber beantwortet die wichtigsten Fragen rund um Haushaltsreinigung und professionelle Reinigungsdienstleistungen – von der richtigen Pflege von Klobürsten über natürliche Backofenreinigung bis hin zu Preisen für Grundreinigung, Maler-Stundenlohn und dem Weg zur eigenen Reinigungsfirma.

Sauberkeit ist kein Luxus – sie ist Lebensqualität. Ob im Badezimmer, in der Küche, auf der Terrasse oder im Büro: Regelmäßige Reinigung schützt Gesundheit, erhält den Wert von Einrichtungsgegenständen und sorgt für ein angenehmes Ambiente. Gleichzeitig stellen sich viele Menschen die Frage, ab wann es sinnvoller ist, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen – und was das kosten darf. Dieser Artikel liefert fundierte Antworten auf all diese Fragen.

1. Wie oft sollte man die Klobürste wechseln?

Die Klobürste gehört zu den am häufigsten unterschätzten Hygieneproblemen im Haushalt. Sie kommt täglich mit Keimen, Bakterien und Schmutz in Kontakt – und ist damit selbst ein potenzieller Herd für Krankheitserreger, wenn sie nicht gepflegt oder rechtzeitig ersetzt wird.

Empfehlung der Hygieneexperten

Grundsätzlich gilt: Eine Klobürste sollte spätestens alle sechs bis zwölf Monate ausgetauscht werden. In Haushalten mit mehreren Personen oder bei intensiver Nutzung empfiehlt sich ein Wechsel bereits alle drei bis sechs Monate. Doch nicht nur das Alter ist entscheidend – der Zustand der Borsten gibt ebenfalls Aufschluss. Sind die Borsten ausgefransen, verfärbt oder lässt sich die Bürste trotz Reinigung nicht mehr sauber halten, ist ein sofortiger Wechsel ratsam.

Hygienische Pflege zwischendurch

Um die Lebensdauer der Klobürste zu verlängern und die Keimbelastung zu minimieren, sollte sie nach jeder Nutzung unter fließendem Wasser ausgespült und regelmäßig mit einem Desinfektionsmittel oder verdünntem Sanitärreiniger gereinigt werden. Ein praktischer Trick: Die Bürste nach dem Reinigen kurz über die Toilettenschüssel hängen, damit überschüssiges Wasser abtropfen kann, bevor sie zurück in den Behälter gestellt wird. So verhindert man stehendes Wasser, in dem sich Keime besonders schnell vermehren.

Tipp: Wer auf Hygiene besonderen Wert legt, kann zu Einweg-Klobürsten greifen – diese werden nach jeder Nutzung entsorgt und bieten maximalen Schutz vor Keimübertragung.

Wer professionelle Unterstützung bei der Badreinigung sucht, findet bei PutziPlus wertvolle Reinigungstipps für den Haushalt – von der richtigen Technik bis hin zur Auswahl der geeigneten Mittel.

2. Backofen reinigen mit Natron und Zitrone – so geht’s

Ein verbrannter, fettverkrusteter Backofen ist ein klassisches Haushaltsproblem. Chemische Backofenreiniger sind wirksam, aber oft aggressiv und mit unangenehmen Dämpfen verbunden. Die gute Nachricht: Mit Natron (Natriumhydrogencarbonat) und Zitronensäure lässt sich ein Backofen schonend, günstig und umweltfreundlich reinigen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Was Sie brauchen: 3–4 Esslöffel Natron, Saft einer halben Zitrone oder 2 Esslöffel Zitronensäurepulver, etwas Wasser, ein Schwamm, ein altes Tuch und Gummihandschuhe.

Schritt 1 – Vorbereitung: Den Backofen vollständig abkühlen lassen und alle Roste sowie Bleche herausnehmen. Diese können separat in heißem Wasser mit einem Schuss Spülmittel eingeweicht werden.

Schritt 2 – Natron-Paste anrühren: Natron mit so viel Wasser vermengen, dass eine streichfähige Paste entsteht. Zitronensaft oder Zitronensäure hinzugeben – es entsteht eine leichte Schaumreaktion, die die Reinigungswirkung aktiviert.

Schritt 3 – Auftragen und einwirken lassen: Die Paste gleichmäßig auf alle verschmutzten Flächen im Backofeninneren auftragen, dabei die Heizelemente aussparen. Je nach Verschmutzungsgrad mindestens zwei Stunden einwirken lassen – über Nacht ist ideal für hartnäckige Verkrustungen.

Schritt 4 – Abwischen und nachspülen: Mit einem feuchten Tuch oder Schwamm die Paste samt gelöstem Schmutz abwischen. Mehrmals mit klarem Wasser nachwischen, bis keine Rückstände mehr zu sehen sind.

Schritt 5 – Finaler Check: Den Backofen kurz bei 100 Grad aufheizen, damit letzte Feuchtigkeitsreste verdunsten.

Warum funktioniert das?

Natron ist leicht alkalisch und löst Fett- und Eiweißrückstände, während Zitronensäure als natürliches Lösungsmittel Kalkablagerungen und Verfärbungen bekämpft. Zusammen bilden sie eine wirksame Kombination ohne schädliche Dämpfe.

Für besonders hartnäckige Fälle oder wenn die Zeit fehlt, lohnt sich ein Blick auf professionelle Backofenreinigung in Berlin – inklusive Kostenübersicht.

3. Terrasse reinigen ohne Hochdruckreiniger – die besten Alternativen

Ein Hochdruckreiniger scheint die offensichtliche Lösung für eine schmutzige Terrasse zu sein – doch er birgt Risiken: Er kann Fugen auswaschen, Holz aufrauen, Steinoberflächen beschädigen und den Untergrund unterspülen. Wer auf das Gerät verzichten möchte oder keines besitzt, hat dennoch gute Alternativen.

Terrasse aus Stein oder Beton reinigen

Für Steinplatten oder Betonoberflächen eignet sich eine Mischung aus warmem Wasser und einem milden Allzweckreiniger oder Haushaltsessig. Die Lösung großzügig auftragen, einige Minuten einwirken lassen und anschließend mit einer harten Bürste oder einem Schrubber bearbeiten. Mit klarem Wasser nachspülen – am besten mit einer Gießkanne oder einem Gartenschlauch mit breitem Strahl.

Holzterrasse schonend pflegen

Bei Holzterrassen ist besondere Vorsicht geboten, um die Maserung nicht zu beschädigen. Eine Mischung aus Wasser, einem speziellen Holzreiniger und etwas Oxalsäure (erhältlich in Baumärkten) hebt selbst tief eingedrungene Vergrauungen heraus. Wichtig: Immer in Faserrichtung schrubben, nicht gegen sie. Nach der Reinigung empfiehlt sich das Auftragen eines Holzöls oder -wachses zum Schutz.

Fugen und Details nicht vergessen

Oft ist es der Schmutz in den Fugen, der einer Terrasse ihr ungepflegtes Aussehen verleiht – nicht die Plattenoberfläche selbst. Schmutzige, schwärzliche Fugen wirken sofort vernachlässigt, selbst wenn die restliche Terrasse sauber ist. Mit einem einfachen Fugenkratzer oder einer alten Zahnbürste, einem Schraubenzieher oder speziellen Fugenreinigungsbürsten lassen sich Schmutz, Moos und Unkraut schnell und effektiv entfernen. Anschließend können die Fugen mit einem Fugensand neu verfüllt werden, was die Terrasse nicht nur schöner aussehen lässt, sondern auch neues Unkrautwachstum hemmt.

Algen und Moos entfernen

Biologischer Bewuchs ist ein häufiges Problem auf Terrassen. Hier hilft ein spezieller Algenentferner oder eine konzentrierte Lösung aus Backpulver und Wasser. Diese auf die betroffenen Stellen auftragen, 20–30 Minuten einwirken lassen und dann mit einer Bürste bearbeiten. Für die Zukunft: Eine gute Drainage und gelegentliches Kehren verhindern Neubefall.

Profi-Tipp: Ein Fugenkratzer aus dem Baumarkt entfernt Unkraut und organische Rückstände aus den Fugen – das verbessert das Gesamtbild erheblich und erleichtert die anschließende Reinigung.

4. Stundenlohn für selbständige Maler – was ist realistisch?

Wer als selbständiger Maler und Lackierer tätig ist oder Malerarbeiten in Auftrag geben möchte, stellt sich zwangsläufig die Frage nach dem üblichen Stundenlohn. Die Antwort ist nuancierter, als viele erwarten.

Typische Stundensätze im Überblick

Region / SituationStundenlohn (netto)
Angestellter Maler (Mindestlohn Branche)ca. 13–16 €/Std.
Selbständiger Maler (Kleinunternehmer)25–45 €/Std.
Selbständiger Maler mit Meistertitel45–70 €/Std.
Spezialbereiche (Fassade, Restaurierung)60–90 €/Std.
Großstädte wie Berlin, München, HamburgAufschlag 15–30 %

Was bestimmt den Stundenlohn?

Als Selbständiger muss man deutlich mehr berücksichtigen als nur den Nettolohn eines Angestellten. Krankenversicherung, Rentenversicherung, Haftpflichtversicherung, Materialkosten, Fahrzeugkosten, Werkzeugverschleiß und unvermeidliche Leerlaufzeiten zwischen Aufträgen müssen alle eingepreist werden. Experten empfehlen, den gewünschten Nettostundensatz zunächst zu berechnen und dann mit dem Faktor 1,8 bis 2,5 zu multiplizieren, um auf einen realistischen Angebotspreis zu kommen.

Für Auftraggeber: Worauf achten?

Wer einen Maler sucht, sollte mindestens drei Angebote einholen und auf eine detaillierte Leistungsbeschreibung bestehen. Sehr günstige Angebote gehen oft zulasten von Qualität oder sind ein Indiz für Schwarzarbeit – beides kann teuer werden. Eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer ist Pflicht und wichtig für die steuerliche Absetzbarkeit bei Eigentümern.

Ähnliche Transparenz bei Preisen erwartet man auch von Reinigungsdienstleistern. Lesen Sie dazu unseren Artikel über Gebäudereinigung – Preise, Leistungen und Anbieter im Vergleich.

5. Grundreinigung: Preise pro m² – was darf es kosten?

Eine Grundreinigung ist deutlich umfangreicher als eine reguläre Unterhaltsreinigung. Sie umfasst typischerweise die Reinigung aller Oberflächen von Boden bis Decke, inklusive schwer zugänglicher Bereiche, die im Alltag oft vernachlässigt werden. Solche Reinigungen werden nach Umzügen, bei der Übergabe von Mietwohnungen oder vor dem Einzug in neue Räumlichkeiten durchgeführt.

Typische Preise für Grundreinigungen

ReinigungsartPreis pro m² (netto)
Standard-Grundreinigung (Wohnung)5–12 €/m²
Endreinigung / Übergabereinigung8–15 €/m²
Grundreinigung Büro / Gewerbe6–14 €/m²
Baureinigung (nach Renovierung)10–25 €/m²
Messie-Wohnung / stark verwahrlostAb 20 €/m² aufwärts

Was beeinflusst den Preis?

Der Verschmutzungsgrad ist der wichtigste Preisfaktor. Hinzu kommen die Zugänglichkeit der Räume, Anzahl und Zustand von Küche und Bädern, Vorhandensein von Teppichen sowie regionale Lohnunterschiede. In Berlin und anderen Großstädten liegen die Preise tendenziell 10–20 % über dem Bundesdurchschnitt.

Grundreinigungen in Messie-Wohnungen erfordern spezialisiertes Wissen und Ausrüstung. Mehr dazu finden Sie im Artikel über Messie-Wohnungen reinigen in Berlin. Für regelmäßige Büroreinigung informiert Sie unser Beitrag zur optimalen Reinigungsfrequenz im Büro.

6. Reinigungsfirma gründen – Schritt für Schritt

Die Reinigungsbranche gilt als eine der zugänglichsten Branchen für Gründer: Die Einstiegshürden sind vergleichsweise niedrig, die Nachfrage ist konstant und das Geschäftsmodell ist gut skalierbar. Dennoch sollte eine Gründung sorgfältig geplant sein, um typische Anfängerfehler zu vermeiden.

Rechtliche Grundlagen

Eine Reinigungsfirma ist in Deutschland in der Regel nicht handwerkspflichtig – das heißt, es ist kein Meistertitel erforderlich. Lediglich die Gebäudereinigung im Rahmen des Handwerks (zum Beispiel Glasreinigung an Hochhäusern) kann unter bestimmten Umständen andere Anforderungen haben. Als Gewerbebetrieb ist die Anmeldung beim zuständigen Gewerbeamt der erste Schritt. Die Kosten liegen meist zwischen 20 und 60 Euro.

Unternehmensform wählen

Einzelunternehmen und GmbH sind die häufigsten Formen. Das Einzelunternehmen ist günstig und unkompliziert zu gründen, bedeutet aber volle persönliche Haftung. Die UG (haftungsbeschränkt) bietet als Mini-GmbH bereits Haftungsschutz ab 1 Euro Stammkapital und ist für viele Gründer ein guter Mittelweg. Die GmbH bietet maximalen Schutz, erfordert aber mindestens 25.000 Euro Stammkapital.

Versicherungen – unverzichtbar

Eine Betriebshaftpflichtversicherung ist für jede Reinigungsfirma essenziell. Sie schützt vor Schadenersatzansprüchen, wenn beispielsweise beim Reinigen ein Gegenstand beschädigt oder eine Person verletzt wird. Je nach Umsatz und Mitarbeiterzahl liegen die Jahresbeiträge zwischen 300 und über 2.000 Euro. Weitere sinnvolle Versicherungen: Inhaltsversicherung, Berufsunfähigkeit und – bei Mitarbeitern – die gesetzliche Unfallversicherung über die Berufsgenossenschaft.

Mitarbeiter und Mindestlohn

Die Gebäudereinigerbranche unterliegt einem branchenspezifischen Mindestlohn, der regelmäßig angepasst wird und über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt. Dieser muss zwingend eingehalten werden. Verstöße können zu empfindlichen Bußgeldern führen. Arbeitgeber sollten zudem die Pflichten zur Anmeldung bei der Krankenkasse, zur Abführung von Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen kennen.

Buchhaltung und Steuern von Anfang an im Griff

Viele Gründer unterschätzen den administrativen Aufwand. Eine saubere Buchhaltung ist von Beginn an entscheidend – nicht nur für das Finanzamt, sondern auch für die eigene betriebswirtschaftliche Steuerung. Eine Buchhaltungssoftware wie lexoffice oder sevDesk erleichtert die Rechnungsstellung, das Mahnwesen und die Vorbereitung des Jahresabschlusses erheblich. Wer als Kleinunternehmer (Umsatz unter 22.000 Euro im Vorjahr) startet, kann zunächst auf die Ausweisung der Mehrwertsteuer verzichten – was die Kalkulation vereinfacht, aber auch Nachteile beim Vorsteuerabzug hat.

Kundengewinnung und Preisgestaltung

Zu Beginn empfiehlt sich die Konzentration auf ein klar abgegrenztes Segment – zum Beispiel Büroreinigung, Haushaltsreinigung oder Spezialreinigung. Mundpropaganda ist oft der effektivste Kanal, ergänzt durch eine professionelle Website und Einträge in lokalen Verzeichnissen. Die Preisgestaltung sollte kostendeckend sein und einen angemessenen Gewinn einschließen – Dumpingpreise führen auf Dauer in die Insolvenz, wie unser Artikel über billige Büroreinigung und ihre langfristigen Kosten zeigt.

Wer eine professionelle Reinigungsfirma in Berlin sucht, findet bei diesem Überblick über Reinigungsfirmen in Berlin hilfreiche Informationen. Gründer, die sich über Vertragsgestaltung informieren möchten, sollten versteckte Klauseln in Büroreinigungsverträgen kennen und DIN-Normen in der Büroreinigung berücksichtigen.

7. Hausreinigung: Kosten und was diese beeinflusst

Ob regelmäßige Putzhilfe, Unterhaltsreinigung oder einmalige Grundreinigung – die Kosten für die Hausreinigung hängen von zahlreichen Faktoren ab. Wer sich informiert, kann realistisch kalkulieren und Überraschungen vermeiden.

Kosten für regelmäßige Haushaltsreinigung

Eine wöchentliche Putzstunde durch eine private Haushaltshilfe kostet in Deutschland im Schnitt zwischen 15 und 25 Euro pro Stunde (netto). Über ein professionelles Reinigungsunternehmen liegt der Stundensatz meist zwischen 20 und 40 Euro, dafür erhält man jedoch eine bessere Absicherung durch Versicherung und vertraglich geregelte Leistungen. Ein 80-m²-Haushalt benötigt durchschnittlich zwei bis drei Stunden pro Reinigungsdurchgang – das entspricht monatlichen Kosten von 120 bis 300 Euro bei wöchentlichem Rhythmus.

Steuerliche Vorteile nutzen

Wer eine legale Haushaltshilfe beschäftigt oder ein Reinigungsunternehmen beauftragt, kann bis zu 20 Prozent der Lohnkosten (maximal 4.000 Euro jährlich) als haushaltsnahe Dienstleistungen von der Einkommensteuer absetzen – gemäß § 35a EStG. Das macht professionelle Reinigung wirtschaftlich attraktiver, als viele denken. Wichtig: Barzahlungen sind nicht absetzbar; die Zahlung muss per Überweisung erfolgen und eine Rechnung muss vorliegen.

Sofareiningung und Polster

Ein oft unterschätzter Teil der Hausreinigung ist die Polsterreinigung. Sofas, Sessel und Matratzen sammeln Staub, Milben und Flecken, die mit Hausmitteln kaum vollständig zu entfernen sind. Professionelle Polsterreinigungen kosten in Berlin je nach Größe und Zustand des Möbelstücks zwischen 50 und 200 Euro – mehr dazu erfahren Sie in unserem Beitrag über professionelle Sofareinigung in Berlin.

Fensterreinigung – der unterschätzte Faktor

Saubere Fenster verbessern die Lichtverhältnisse in Räumen erheblich und machen einen professionellen Eindruck. Wann und wie oft man Fenster putzen sollte, hängt von Lage, Umgebung und persönlichen Ansprüchen ab. Im Durchschnitt empfehlen Experten zwei bis vier Fensterreinigungen pro Jahr.

Kosten sparen – aber richtig

Viele Haushalte versuchen, bei der Reinigung zu sparen – und das ist prinzipiell möglich, wenn man es klug anstellt. Eigenleistung bei Routineaufgaben kombiniert mit gelegentlicher professioneller Reinigung für aufwändigere Bereiche ist oft die wirtschaftlichste Lösung. Wer jedoch dauerhaft auf sehr günstige Angebote ohne klare Leistungsbeschreibung setzt, riskiert Qualitätsprobleme oder unerwartete Folgekosten – etwa wenn Oberflächen durch falsche Reinigungsmittel beschädigt werden.

Geruchsentfernung und Sonderreinigungen

Ein Bereich, der oft erst akut wird, ist die Geruchsentfernung – etwa nach Zigarettenrauch, Brand oder nach dem Einzug in eine alte Wohnung. Professionelle Reiniger verwenden dabei Ozon-Geräte oder spezielle enzymatische Reiniger. Wer in Berlin wohnt und mit Rauchgeruch zu kämpfen hat, findet in unserem Leitfaden zum Entfernen von kaltem Rauch aus der Wohnung detaillierte Hilfe.

Wochenend-Reinigung und Flexibilität

Viele Unternehmen bieten Reinigungen auch am Wochenende an – zum Beispiel für Büros, die unter der Woche in Betrieb sind. Lesen Sie mehr zu diesem Thema in unserem Beitrag über Büroreinigung am Wochenende in Berlin. Für Büros lohnt sich auch der Blick auf aktuelle Erwartungen der Mieter: Die Umfrage zu Büroreinigung in Berlin 2026 zeigt interessante Trends.

8. Professionelle Reinigung vs. Eigenreinigung – wann lohnt sich was?

Die Entscheidung, ob man selbst zum Putzlappen greift oder einen Profi engagiert, ist nicht immer eindeutig. Ein pragmatischer Ansatz: Eigenreinigung lohnt sich für regelmäßige, überschaubare Aufgaben – das tägliche Aufräumen, Staubsaugen oder Wischen. Professionelle Reinigung hingegen ist bei Sonderaufgaben wie Grundreinigung, Polsterreinigung oder der Reinigung nach einem Umzug klar im Vorteil: Die Profis haben die richtige Ausrüstung, Erfahrung und arbeiten oft schneller als Laien.

Auch in Büros und Gewerberäumen ist professionelle Reinigung Standard – nicht zuletzt weil Sauberkeit am Arbeitsplatz nachweislich die Produktivität steigert und Krankmeldungen reduziert. Die 15 besten Büroreinigungsfirmen in der Nähe von Berlin sowie ein Überblick über Büroreinigungsdienste in Berlin in meiner Nähe helfen bei der Auswahl des richtigen Partners.

Einen guten Überblick darüber, warum günstige Reinigung oft langfristig teurer kommt, bietet unser Beitrag: Billige Büroreinigung – langfristig teurer. Und wer wissen möchte, was in Deutschland gesetzlich und normativ vorgeschrieben ist, findet Antworten im Artikel zu DIN-Normen in der Büroreinigung.

Auch für die Wahl zwischen verschiedenen Anbietern ist Transparenz bei Preisen entscheidend. Laut einer Analyse des Statistischen Bundesamts (Destatis) ist die Nachfrage nach haushaltsnahen Dienstleistungen in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen – ein Zeichen dafür, dass immer mehr Menschen den Wert professioneller Reinigung erkennen.

9. Häufige Fehler bei der Hausreinigung – und wie man sie vermeidet

Selbst erfahrene Hausmacher machen immer wieder dieselben Fehler, die Reinigung ineffizient machen oder Oberflächen dauerhaft beschädigen. Hier sind die häufigsten Stolpersteine:

Falsches Reinigungsmittel für die Oberfläche

Ein häufiger Fehler ist der Einsatz von Allzweckreinigern auf empfindlichen Oberflächen wie Naturstein, Echtholz oder Edelstahl. Aggressive Säuren können etwa Kalkstein oder Marmor dauerhaft mattieren. Immer das spezifische Reinigungsmittel für die jeweilige Oberfläche verwenden – im Zweifel erst an einer unauffälligen Stelle testen.

Zu wenig oder zu viel Mittel verwenden

Mehr hilft nicht immer mehr. Übermäßig eingesetzter Reiniger hinterlässt Rückstände, zieht Staub an und erfordert intensiveres Nachwischen. Gleichzeitig verwenden viele Menschen zu wenig Mittel und wischen damit den Schmutz nur um. Die richtige Dosierung ist entscheidend – und steht oft auf der Verpackung, wird aber selten beachtet.

In der falschen Reihenfolge reinigen

Die goldene Regel der Reinigung lautet: von oben nach unten, von trocken nach nass. Wer zuerst wischt und dann Staubsaugt, hat doppelte Arbeit. Ebenso sollten Decken, Regale und Möbeloberflächen vor dem Boden gereinigt werden – nicht umgekehrt. Diese einfache Reihenfolge spart Zeit und führt zu sauberen Ergebnissen.

Zu selten lüften beim Reinigen

Viele Reinigungsmittel – auch solche, die als umweltfreundlich beworben werden – setzen beim Versprühen Dämpfe frei, die bei schlechter Belüftung Atemwege reizen können. Beim Reinigen stets für ausreichende Frischluftzufuhr sorgen: Fenster öffnen, Türen auflassen. Das gilt besonders beim Einsatz von Schimmelentfernern, Sanitärreinigern und Hochglanzpolituren.

Diese Tipps zeigen: Professionelle Reinigung ist nicht nur eine Frage von Ausrüstung, sondern vor allem von Methodik und Wissen. Genau dieses Know-how bringen erfahrene Reinigungsdienstleister mit – was oft der entscheidende Unterschied zu Do-it-yourself-Versuchen ist.

Fazit: Sauberkeit als Investition

Ob Sie selbst zur Bürste greifen oder professionelle Hilfe engagieren – Sauberkeit ist immer eine Investition: in Gesundheit, Wohlbefinden und den Wert Ihrer Immobilie. Die in diesem Artikel vorgestellten Tipps zu Klobürstenpflege, natürlicher Backofenreinigung und schonendem Terrassenputzen helfen Ihnen, im Alltag effizienter zu reinigen. Die Preisübersichten und Hinweise zur Selbständigkeit als Reinigungsprofi runden das Bild ab.

Wenn Sie eine professionelle, zuverlässige und faire Reinigungsdienstleistung suchen, ist PutziPlus Ihr Partner in Berlin. Sehen Sie sich unsere Büroreinigungsleistungen an oder nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf.

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